Digitalisierung in der Gesellschaft

Die digitalen Fortschritte schreiten immer weiter voran. Kaum jemand bestellt heute noch über einen Katalog oder informiert sich ausschließlich über die Zeitung. Die meisten Menschen nutzen regelmäßig bis täglich ein Smartphone und sind somit online aktiv sowie jederzeit auf dem neuesten Stand. Die Gesellschaft ist ebenso an der digitalisierten Umwelt beteiligt, wie die Regierung und die Wirtschaft. Seit Neuestem ist auch die E-Partizipation im vollen Gange. Hierbei wird vor allem Fokus auf die Verbindung zwischen Mensch und Maschine gelegt, wobei vor allem die dabei verwendeten Tools eine entscheidende Rolle spielen. Sie sollen eine hohe Usability aufweisen, sodass sich jeder zurechtfindet und ebenso ästhetisch angesprochen fühlt. Durch die Digitalisierung ist es jedem Individuum möglich, sich auszudrücken und seine Gedanken mitzuteilen. In den sozialen Netzwerken findet die größte Kommunikation statt, wohingegen auf statischen Website vorrangig das klassische Sender zu Empfänger-Modell Anwendung findet.

Digitalisierte Welt in der Wirtschaft

Startups, Unternehmen und Konzerne kommen nicht mehr ohne die digitalen Inhalte aus. Das heißt in erster Linie, dass potenzielle Kunden einen Webauftritt oder einen Social-Media-Account erwarten. Heutzutage wird dieses als selbstverständlich angesehen. Besitzt das Unternehmen einen solchen nicht, gilt es als altmodisch und unseriös. Für B2C Unternehmer ist eine nahe Kundenbindung wichtiger denn je. Es muss ermöglicht werden, dass der Kunde das Unternehmen zu jeder Zeit 24/7 und so oft wie nötig kontaktieren kann. Daher ist es wichtig einen Webauftritt zu besitzen, um eine Kundenbindung aufzubauen. Für den Vertrieb von Produkten, wird in der Regel ein Webshop aufgebaut, auf welchem sich der Kunde die Produkte ansehen, bewerten und schließlich natürlich kaufen kann.

Aber auch im B2B Geschäft müssen Unternehmen online füreinander werben und benötigen hierfür ebenfalls einen entsprechenden Webauftritt. Ebenso wie beim B2C-Marketing, ist es auch hier wichtig auf dem neuesten Stand zu bleiben. Andere Unternehmen müssen angesprochen werden, damit sie diese als Partner werben können. Heutzutage wird dies nicht mehr per Telefon geregelt, sondern online. Auch Head-Hunter suchen im Netz nach neuen Partnern und Mitarbeitern. Dafür recherchieren sie in sozialen Netzwerken, wie Xing oder Linkedin, nach für sie interessanten Personen.

Digitale Veränderungen auch in der Politik

#Neuland war gestern. Besonders in der Politik sind die digitalen Fortschritte inzwischen ein großes Thema. Immer wieder kommt hier der Begriff E-Partizipation auf. Die Partizipation meint die Mitgestaltung der Politik durch den Bürger. So kann an politischen Entscheidungsprozessen und Willensbildungen teilgenommen und sich engagieren. Diese Beteiligung findet inzwischen ebenfalls immer häufiger online statt. Organisiert werden Bürgerbefragungen, Wahlen und Diskussionen mit Politikern. Politiker können mit Hilfe dieser Tools herausfinden, was die Sorgen und Wünsche der Gesellschaft sind. Gehen sie auf diese ein, erhalten sie eine höhere Anerkennung, wobei der Vorteil für die Bürger bei der Mitbestimmung und der Diskussion liegt. Es ist nicht länger eine Sender-zu-Empfänger-Kommunikation, sondern stattdessen ein ständiges Hin- und Her im Austausch von Meinungen und Ideen. Natürlich haben die Regierungschefs das letzte Wort, der Mitbürger fühlt sich aber engagiert und aktiv.

Durch Online-Petitionen können sich Nutzer sogar schon online an Wahlen beteiligen. Dies ist erst seit kurzem zugelassen, wird aber in immer mehr Ländern durchgeführt. Es wird vermutet, dass diese Neuerungen, die sich in langsamen Schritten auftuen, die politische Zukunft sind. Bei diesem Modell profitier nicht nur die Wirtschaft, sondern ebenso die Politik.

Analog oder Digital?

Zukünftig ist weder in der Politik noch in der Wirtschaft ein ausschließlich analoges Handeln möglich, da sich beide Parteien immer an die Bedürfnisse des Nutzers anpassen müssen. Wer nur analog vertreten ist, der verliert viele Kunden oder potentielle Wähler. Diese halten sich online auf, diskutieren hier und sind täglich, fast rund um die Uhr, im Internet aktiv. Daher suchen sie auch Informationen, Artikel und Unternehmen in diesem großen Netzwerk. Die Bevölkerung durchläuft wegen der digitalen Fortschritte aber auch eine rege Veränderung, bei der die Arbeitsplätze sich immer weiter verändern.

Bibliothekare arbeiten nicht mehr nur mit Büchern, sondern pflegen Datenbanken und benötigen ein technisches "Know-How". Designer arbeiten nicht mehr mit Zettel und Stift, sondern erstellen ihre Designs am Computer mittels verschiedener Software. Außerdem gibt es neue Berufe, wohingegen einige alte Berufe kaum noch vertreten sind. Einen Social-Media-Manager hat es vor zehn Jahren noch nicht gegeben. Zeitungsjournalisten wechseln zu Webagenturen oder schreiben ihre Artikel für das Internet. Handwerkliche Berufe werden immer seltener erlernt. Wer heutzutage nicht im Web unterwegs ist, wird schnell von der Gesellschaft ausgeschlossen. Ein Vorteil im Berufsleben durch das Internet ist dabei aber die hohe Auswahl. Schüler, die eine Ausbildung oder ein Studium suchen, erhalten durch die digitalen Informationen, welche frei zugänglich sind, viel mehr Informationen. Sie können auswählen zwischen einer Vielzahl von Möglichkeiten. Das öffnet uns einerseits, überschüttet uns andererseits aber auch mit Informationen.

Um hier eine Balance zu finden und den richtigen Weg einzuschlagen, können Sie uns gern jederzeit kontaktieren. Thinkdigital. berät mit seinem exklusiven Netzwerk an Digitalen Experten die unterschiedlichsten Branchen und hilft Ihnen dabei, den digitalen Fortschritt nicht zu verpassen.